Passport Diary

Hallo, ich bin Paul, ein Reiseblogger aus Berlin! Du bist auf meinem Blog gelandet und ich möchte dir hier gerne zeigen, welche Abenteuer ich auf meinen Reisen erlebe!

Allgemein Tips

Die Angst vor Reisen und Florian

By on 21. Februar 2016

 
Als ich kleiner Junge war, hatte ich Angst vor Menschen zu sprechen.
 
Fragen beantworten fiel mir schwer und ich habe mich oft darüber geärgert. Mittlerweile hat sich das geändert. Heute ist es mir nicht mehr unangenehm und ich freue mich sogar vor großen Gruppen zu sprechen.
 

Wie sich das Leben ändern kann, wenn man anfängt sich Dinge zu trauen.

 
letztens saß ich mit meinem guten Freund Florian in einem kleinen Restaurant in Berlin Mitte, Nähe Hackescher Markt.
Er fragte mich, ob ich nach den Anschlägen in Istanbul noch in die Türkei reisen würde.
 
Ich konnte ihm ohne wenn und aber ja sagen, denn es ist wahr. Ich würde auch ohne zu zögern wieder in die Ostukraine oder nach Bergkarabach fahren.
 
Die Menschen dort haben mich sehr bewegt und ich sehe keinen Grund, nicht in diese Regionen zu reisen. Florian hat sich wie viele meiner Freunde Sorgen darüber gemacht, wie es mir auf meinen Reisen geht, ob alles ok ist und mir nicht schlimmes passiert.
 
Ich denke, dass das Risiko zu reisen ist genauso groß ist wie Zuhause.
 
Überall kann etwas passieren. Diese Angst ist diffus. Ob nur in Instanbul oder meiner Heimatstadt, spielt dabei keine Rolle.
 
Die Tatsache, das auf Reisen etwas passieren kann, schreckt mich nicht ab. Erstens denke ich einfach nicht drüber nach und zweitens, ist das Risiko gering.
 
Wir können dieses Risiko in unserem Leben nicht abschaffen, wir können nur weniger darüber nachdenken.
 
Ich will mich von Angst nicht beeinflussen lassen. Mir ist meine Freiheit wichtig und dafür stehe ich ein.
 
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Würde ich daher wieder in eine Krisenregion fahren?

 
Meine klare Antwort: JA! Ich lasse mich nicht von Eventualitäten abhalten und von einer Angst, die mich überall hin verfolgt.
 
Mir passt diese Idee einfach nicht.
 

Habe ich Respekt vor dem Reisen?

 
Ja, ich habe Respekt und ich glaube den meisten Menschen geht es so. Aber die Welt ist unser Zuhause und wir sollten sie entdecken.
 
Ich wünsche mir, dass wir alle mehr über den Tellerrand schauen. Wir sollten uns in ferne Länder begeben und dort Menschen begegnen, die wir sonst nicht treffen. Am Ende finden wir uns selbst.
 

Dir sind diese Gedanke zu rational?

 
Rationalität ist das Einzige, was mir bleibt bei einer Angst, die so diffus ist, dass sie kaum einer versteht.
 
In den Medien wird sehr viel mit negativen Schlagzeilen gearbeitet. Mir wird jeden Tag gezeigt, wie schlimm der Alltag in fernen Ländern ist. Die Bilder im Fernsehen zeigen eine Welt, vor der man Angst haben muss.
 
An jedem Ort kann zu jederzeit etwas passieren. Dazu möchte ich sagen: Diese Vorstellung ist nicht die Realität.
 

Hab keine Angst vor dem Unbekannten, das Leben wird es dir danken!

 
Unsere Welt ist brutal, chaotisch und wunderbar. Niemand sollte uns davon abhalten diese Erde zu bereisen. Kein Terror, keine Angst. Denn am Ende ist die Welt das, was wir daraus machen.
 
 

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