Passport Diary

Hallo, ich bin Paul, ein Reiseblogger aus Berlin! Du bist auf meinem Blog gelandet und ich möchte dir hier gerne zeigen, welche Abenteuer ich auf meinen Reisen erlebe!

Reisen mit dem Auto Vanlife Wohnmobil Ausbau

Die besten Wohnmobile für Camping Reisen um die Welt!

By on 16. November 2015

Camper, um die Welt zu entdecken, gibt es in jedem Budget.
 
Allerdings hat jede Preisklasse ihre Vor- und Nachteile und die Entscheidung ist oft nicht ganz einfach, vor allem wenn man sich mit dem Thema Auto nicht so gut auskennt. Ich möchte dir in den folgenden Beitrag die Suche nach dem passenden Camper etwas einfacher machen.
 
Wenn du den Entschluss gefasst hast, dir ein Wohnmobil anzuschaffen, solltest du einige Dinge beachten.
 

Wie viel Rost hat dein zukünftiger Camper?

Wenn du dein Fahrzeug gefunden hast, dann schaue es dir genau an, zuerst auf dem Foto und dann persönlich. Gibt es Dinge die dir schon von vorne herein auffallen?
 
Überprüfe das Wohnmobil bezüglich Rost, vor allem am Unterboden. Lege dich unter deinen zukünftigen Bus und schau dir den Rahmen an. Gibt es hier Roststellen oder sogar Durchrostungen? Solche Reparaturen können schnell sehr teuer werden und sind daher am besten von vorne herein zu vermeiden.
 

Welche Geschichte hat das Wohnmobil?!

Die Geschichte des Wohnmobil ist sehr wichtig. Die Unterlagen des Wagens, also was schon repariert wurde, sagen dir sehr viel über den Zustand des Fahrzeuges. Hat der Vorbesitzer den Wagen gepflegt und regelmäßig gewartet? Somit kannst du kommende Werkstattaufenthalte besser einschätzen.
 
Warum verkauft der Vorbesitzer sein Wohnmobil, gibt es dafür Gründe, sind diese plausibel!?
Gerade alte Kastenwagen wurden viel von Handwerkern genutzt, sollte dies der Fall sein, würde ich hier nicht kaufen. Besser sind Fahrzeuge, die wenig Kilometer haben und gut gepflegt sind.
 

Wie viele Kilometer hat der Camper?

Der Wagen sollte möglichst nicht über 250.000km haben. Sollte man trotzdem kaufen wollen, dann bei der Kontrolle noch etwas genauer hinschauen. Diese Wohnmobile wurden schon sehr viel gefahren, aber bei guter Wartung ist dies auch kein Problem.
 
Hier noch ein paar Tips von meiner Seite bevor wir in die Modellsuche einsteigen:
 
Tip 1. Das Wichtigste ist der Motor und wie gut er gepflegt wurde. Diesel-Motoren sind in diesem Fall besser als Benziner, da sie langlebiger sind. Ebenso wichtig ist, so wenig Rost wie möglich am Wagen zu haben.
 
Tip 2. Alles was dein Wohnmobil nicht hat, kann nicht kaputt gehen. Weniger Technik bedeutet weniger Probleme.
 
Tip 3: Wähle das Wohnmobil nicht nach der Farbe aus, denn die Farbe bringt dich im Urwald oder den Bergen nicht nach Hause. Die Farbe ist etwas, was am besten zu vernachlässigen ist, notfalls kann man diese auch ändern.
 
Im Folgenden möchte ich euch meine persönlichen sechs Top-Camper vorstellen, jedes dieser Wohnmobile hat seine positiven und negativen Seiten. Einige dieser Faktoren möchte ich euch auflisten um den Kauf eines Campers für deine Reise in die Welt etwas einfacher zu machen.
 

Mercedes Benz 406/407/508

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Mercedes ist mein persönlicher Favorit, ich fahre selbst einen 407d, einen sogenannten Düdo, daher möchte ich diesen als erstes vorstellen.
 
Mercedes Benz hat viele dieser Modelle verkauft, was sie als Gebrauchtwagen attraktiv macht. Vor allem die Polizei und Feuerwehr hat viele dieser Wagen gekauft und genutzt. Ich selbst fahre einen ehemaligen Katastrophenwagen. Diese standen meistens nur in der Garage und haben auf ihre Einsätze gewartet. Gute und günstige Modelle sind hier immer noch zu finden.
 
Der Preis des Wagens muss nicht hoch sein, aber Vorsicht beim Kauf. Die meisten dieser Modelle sind schon recht alt und haben ihre Schwachstellen. Besonders sollte man den Rahmen nach Roststellen und den Motor prüfen. An diesem Wagen kann man alles reparieren, es ist nur eine Frage des Aufwandes oder des Geldes, daher sollte der Wagen von Anfang an in einem möglichst guten Zustand sein.
 
Ein weiterer Vorteil ist der Platz im Düdo. Wer allerdings schnell an sein Ziel kommen will, der ist hier nicht richtig. Die meisten Düdos sind chronisch untermotorisiert, schneller als 80-100 km/h ist selten zu erreichen, aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel.
 

Kosten: 1500€-10.000€ (je nach Modell)

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VW Bulli T3

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Der Bulli ist ein gutes und zum Teil noch günstiges Wohnmobil. Es gibt sogar 4×4 Modelle (Syncro), mit dem man auch in unwirklichen Gegenden noch gut vorankommt.
 
Das Wohnmobil kann auch im Alltag eingesetzt werden, großer Vorteil im Gegensatz zu den anderen Modellen.
 
Ein weiterer Vorteil ist der langlebige Motor und auch die Ersatzteillage ist sehr gut, da auch im Ausland dieses Fahrzeug häufig auf den Straßen zu sehen sind.
 

Kosten: 1000€-25.000€ (je nach Modell)

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VW Bulli T2

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Der VW Bulli ist das Hippie-Auto unserer Eltern und versprüht einen ganz eigenen Charme. Ich würde dieses Wohnmobil als ziemlich perfekt beschreiben, aber er hat auch seine Nachteile. Vor allem die Anschaffungskosten des T2 steigen im Moment ziemlich schnell. Kaufe ihn jetzt oder vielleicht nie.
 
Diese Wohnmobile sind ebenfalls schon recht alt, prüfe jedes Detail bezüglich Rost.
 

Kosten: 3500€-20.000€ (je nach Modell)

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Fiat Ducato

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Die Fiat Ducato Modelle sind meiner Meinung nach nicht gerade sexy, aber sie haben ihre Vorteile. Langlebige Motoren, die auch in hohen Laufleistungen noch interessant für einen Kauf sind. Zudem liegt der Ducato bei der Anschaffung nur im unteren Bereich. In der Vergangenheit wurden viele Ducatos auch von älteren Pärchen für ihren Urlaub gekauft. Hier war die Pflege des Fahrzeuges oft sehr wichtig, was die Haltbarkeit des Wagens um einiges verlängert.
 

Kosten: 1000€-10.000€ (je nach Modell)

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Mercedes 207D

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Hier möchte ich euch den kleinen Bruder des Düdos vorstellen. Diese Modelle wurden als klassische Kastenwagen gebaut, aber ebenso auch als Camper ab Werk mit einem fertigen Ausbau, was für den Käufer ohne handwerkliche Ambitionen sehr interessant ist.
 

Kosten: 1500€ – 8.000€ (je nach Modell)

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Mercedes Benz Sprinter

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Dies ist das jüngste Model in meiner Liste. Der Vorteil eines neuere Wagens ist, dass du sicherlich weniger Probleme hast auf deiner Reise als mit einem Wohnmobil, was 30 Jahre alt ist oder vielleicht noch älter. Sollten aber Reparaturen anfallen, sind diese oft teurer durch den technisch höheren Aufwand. Daher auch hier mein Tipp: Je weniger Ausstattung der Wagen hat, desto besser, denn dann kann auch weniger kaputt gehen!
 
Ein weiterer Vorteil ist die Höchstgeschwindigkeit des Sprinters, du bist definitiv schneller am Ziel als mit dem Düdo.
 
Bei Sprinter-Modellen in der niedrigeren Preisklasse sollte man aber vorsichtig sein. Die meisten dieser Fahrzeuge wurden oft als Firmen-Fahrzeuge genutzt, die das Wohnmobil als reines Funktionsobjekt gesehen haben, Reparaturen können hier ebenfalls teuer werden, daher immer auf die Historie des Fahrzeuges achten.
 

Kosten: 1000€ – 20.000€ (je nach Modell)

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Das war meine kleine Zusammenstellung der besten Camper. Es gibt sicher noch eine Menge mehr, ich habe mich aber auf diese sechs Modelle beschränkt um die Suche nach deinem richtigen Modell ein bisschen einfacher zu machen. Viel Spaß beim entdecken!
 
Solltet ihr Fragen oder Anregungen haben, dann schreibt gerne weiter unten ein Kommentar. Ich freue mich, mit euch über dieses Thema zu sprechen.
 
*Damit du aufgeklärt bist: in diesem Artikel befinden sich Affiliate-Links. Das heißt, dass ich eine kleine Vergütung bekomme, wenn ihr euch für ein Wohnmobil interessiert und es am Ende vielleicht auch kauft. Damit unterstützt ihr direkt meine Arbeit als Blogger. Dafür möchte ich im Vorfeld schon einmal Danke sagen! 🙂
 

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4 Comments
  1. Antworten

    Mathias

    29. November 2015

    Ich würd‘ hier mal noch mein Auto in den Ring werfen. Der T4 ist als Nachfolger des T3 ein bisschen schneller und es gibt deutlich mehr Ersatzteile. Zwar auch ein bisschen mehr, was kaputt gehen kann. Mein Autoschrauber ist aber der Meinung: Der T4 Benziner ist das stabilste Auto, was jemals gebaut worden ist.

    Mit den Fotohintergründen Deiner Reise macht übrigens jedes Auto eine gute Figur! 🙂

    • Antworten

      PaulNitzschke

      30. November 2015

      Hallo Mathias,
      erstmal Danke für dein Kommentar, du hast natürlich recht, der T4 ist ein wunderbares Auto zum Reisen. Ich habe mich allerdings auf die älteren Modelle wie den T3 beschränkt, da diese weniger Technik verbaut haben und auf einer Reise dann auch einfacher zu reparieren sind.
      Für die schneller Fraktion unter uns ist dann der Mercedes Sprinter in meiner Liste gedacht. Sollte es nochmal eine Top 10 geben, nehme ich deinen T4 Camper auf jeden Fall mit auf oder du schreibst einen Beitrag über dein Auto bei mir?

      Liebe Grüße aus Brandenburg.
      Paul

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